Montag, 19. Februar 2024

Montag, die Woche beginnt.

Für meine heutigen Tätigkeiten habe ich schon einen Plan:

In Ruhe das Frühstück genießen, keine Hektik aufkommen lassen. Danach ein wenig entspannen. Und dann? Die komfortablen und kostbaren Hubstützen benötigen ein ganz klein wenig meine Zuwendung. Die sollten mal mit einem Spezialöl behandelt werden, damit die nicht rosten. Denn die stehen ja hier bei unserer Überwinterung monatelang ausgefahren und sind der Luftfeuchtigkeit schutzlos ausgeliefert. Deshalb sind die heute einmal dran. 

Dazu müssen sie einmal komplett ausgefahren, und danach wieder auf die richtige Position für die waagerechte Ausrichtung des Wohnmobils eingestellt werden. Natüüürlich.......begann ich diese Arbeiten ohne es mit der besten Ehefrau der Welt abgestimmt zu haben! Das ist negativ. Prompt schallte eine empörte Stimme aus dem WoMo, was ich denn nun schon wieder mache!? Irmgard war gerade am Hantieren in der Küche. Oh mann, die Frau ist auch immer am Arbeiten! Eine fleißige Person. Ok, ich pausiere mal eben mit meiner Tätigkeit. Kurz danach erhalte ich die Freigabe, ich darf weitermachen. 

Und was habe ich dann noch vor? Eigentlich keine große, und erst recht keine wichtige Sache. Wer behauptet sowas?! Mir ist es schooon wichtig! Ich will meinen Präzionsdurchflussmesser präzise kalibrieren. Ab Werk ist der für Dieselkraftstoff justiert. Hier jedoch messe ich damit Wasser und muss den Wert angleichen. Ich fülle einen Eimer mit Wasser und wiege den. Unter Berücksichtigung der Tara ergeben dann 10 Liter Wasser 10 Kilo Gewicht. Es ist nun für schlaue Menschen aufgrund des auf dem Messgerät abgelesenen Faktors und der angezeigten - gewogenen - Wassermenge möglich, genau auszurechnen welcher Faktor  eingestellt werden muss. Leider habe ich in Mathematik nicht aufgepasst und bin zu blöd dafür. Also bleibt mir nichts anderes übrig als mit Wasser zu plantschen und mich nach und nach dem richtigen Wert zu nähern. Damit war ich ganz schön lange beschäftigt. Aber nur der Erfolg zählt: Bis auf 0,005 Liter genau habe ich es geschafft! 


Hier wird der Faktor angezeigt. der ist aber noch nicht der richtige!

Am späten Nachmittag wurde ich dann noch mit einer Leckerei überrascht. Meine liebe Frau hat mir mundgerecht zugeschnittene Ananasstückchen auf den Tisch gestellt. Jaaa, und es schmeckt noch leckerer, wenn ein Sahnehäubchen obendrauf mich anlacht!

Damit nähert sich der Zeitpunkt, an dem das Abendessen vorbereitet wird. Ich weiß auf jeden Fall dass es im Backofen erwärmt wird. Aber keine Pizza! Mehr verrate ich nicht.

Und für Morgen kündige ich schon mal an, dass es keinen Technikarbeitsbericht geben wird!

Bis dahin, lasst es Euch gut gehen!

Sonntag, 18. Februar 2024

ein normaler Tag?

 Der Sonntag startet harmlos.

Eigentlich ist alles völlig normal, außer dass ich - keine Ahnung warum - schlechte Laune habe. Die zieht sich auch über den Tag so hin. Immerhin scheint die Sonne. Reizt mich auch nicht sonderlich, ich verharre schlecht gelaunt im Inneren und lese meine Reisemobillektüre. Auf das Drängen von Irmgard gebe ich dann doch mal nach und lasse mich auch von der Sonne bescheinen.

Natürlich setzen sich in Ruhelage meine Gehirnwindungen wieder in Bewegung und rotierten. Etwa darum, dass ich letzte Nacht den Kühlschrankboden innen ausgewischt habe, weil er nicht nur feucht, sondern richtig nass war. Da stand das Wasser und lief, auch über die Kante nach draußen, und tropfte da auf den Boden! Wieso ist das so? Ist es denn jetzt trocken geblieben? Da muss ich doch einmal einen Kontrollblick wagen. Oh Schreck, da steht schon wieder das Wasser! ????? Da erinnere ich mich doch an das gleiche Problem, dass auch unser Kühlschrank zuhause in der Küche hatte. Da war in der Auffangrinne der Abfluss für das Kondenswasser verstopft! So etwas müsste doch auch dieser Kühlschrank besitzen?!

Jetzt ist handeln angesagt. Die Körbe mit der Kühlware herausnehmen und beseite stellen, den Kompressor ausschalten und Platz schaffen. Ein Blick in den leeren Kühlschrank......und ich entdeckte den Fehler sofort!

Auf dem Foto der dunkle Fleck, das ist die Verstopfung im Abfluss! Und wie passiert das? Da hat im Werk ein Konstrukteur nicht richtig nachgedacht, und bei der Montage im Herstellerwerk der Monteur auch noch geschlafen! Oben unter der Auffangrille sieht man deutlich wie dort ein Schlauch angestöpselt ist. Und dieser Schlauch führt dann durch die Wandung zur Rückseite des Gerätes nach außen zum Lüftungsgitter. Hier soll das Kondenswasser ablaufen und verdunsten. Doch durch die Verstopfung wird es angestaut und tropft dann letztendlich an der Wand nach unten auf den Kühlschrankboden. 

Nun habe ich auch die Erklärung warum die Holzblende darunter verzogen und aufgequollen ist. Das Wasser, die Feuchtigkeit haben ganze Arbeit geleistet. Bedeutet für uns, dass wir auf dem Weg nachhause einen Stopp in Goch einplanen müssen. Denn das ist ja ein eindeutiger Garantiefall!

Merkwürdig, nach dieser Reparatur - ich konnte die Verstopfung lösen und den Schlauch provisorisch in einem weicheren Bogen verlegen - geht es mir deutlich besser. Die Laune befindet sich wieder auf einem normalen Level bei mir!

Ich werde sicher gut schlafen können. Das wünsche ich Euch auch.

Und zum Ende des Tages noch einen Fotogruß aus der Heimat. Die Fehmarnsundbrücke im Abendlicht.


Samstag, 17. Februar 2024

Wochende, Sonnenschein

 Unverhofft kommt oft!

Planlos zieht der Tag so an uns vorbei. Kurzer Besuch von mir bei Karin und Bernd - die Kreditkartenvom ADAC sollen zukünftig von einer anderen Bank verwaltet werden. Da gibt es was zu besprechen. Bernd hatte schon recherchiert und informierte mich was zu tun sei. Nicht viel. Abwarten und der Maßnahme zustimmen, war die Empfehlung von Bernd. Ok, sehe ich auch so.

Zurück an unserem Mobil, setzte ich mich dort in die Sonne. Nichtstun, oder grübeln und nachdenken, damit sind nun meine  Gedanken beschäftigt, und kreisen wie die Satteliten im All. Heute nun kam ein Ergebnis zustande: Frischwasser muss aufgefüllt werden. Kein Problem, aber die kreisenden Gedanken im Gehirn hatten dann noch eine Idee: Man könnte doch bei der Gelegenheit mal den Frischwasser- und den Grauwassertank auslitern und mein Durchflussmessgerät mit dem von Bernd vergleichen. Kurze Frage an Bernd ob er dabei wäre, ergab eine ebenso kurze Zustimmung. Er will sich melden sobald er vom Spaziergang zurück ist. 

Bis dahin bleibt ja noch einwenig Zeit um die Sonne zu genießen. Ein Nachbarcamper kam zu uns. Ich hatte ihm eines meiner Fotobücher geliehen, was er jetzt zurückbrachte. Ich holte einen Stuhl dazu und bot ihm den Platz an. So verging die Zeit mit interessanten Gesprächen.

Als wir wieder alleine so herumsaßen, hatte Irmgard ein Buch vor der Nase in dem sie las und offenbar ganz vertieft war. Scheint sehr spannend zu sein. Doch urplötzlich, ohne Räuspern oder einer anderen Vorwarnung vernahm ich ihre Stimme. Kurz und knapp: "Ich möchte einen Sekt trinken!"

Natürlich, ist doch kein Problem, ich habe doch fast immer eine Flasche davon in der Kühltruhe. Und Sekunden später saßen wir gemeinsam am Tisch und süffelten das köstliche Nass! Nun kam Bernd dazu, hatte aber sein Gerät noch nicht dabei. Macht nichts, sitzen wir erstmal so zusammen. Natürlich erhält unser Freund auch ein Glas, gefüllt mit dem sprudelden Getränk. Nachdem wir nun einen gewissen Alkohlpegel erreicht hatten, machte Bernd sich auf den Weg um das Durchflussmessgerät zu holen. Irmgard rief ihm noch hinterher, er solle doch Karin mitbringen.

Ich begab mich hinter das Mobil, dort wo sich die Anschlüsse für Wasser Zu- und Ablauf befinden und ließ alle Flüssigkeiten aus beiden Tanks abfließen. Bernd kam dann direkt dazu. Als erstes füllten wir den Frischwassertank. Ergebnis: So um die 240 Liter. Beide Geräte zeigten leicht unterschiedliche Werte. Aber die Betriebsanleitung gibt eine Füllmenge von 245 Litern an. Das kommt also in etwa hin. Wird so akzeptiert, wir machen ja keine Labormessung! Nun ist der Grauwassertank an der Reihe:

wir befüllen ihn durch den Abfluss des Spülbeckens in der Küche

Laut Angabe des Werks soll er ein Fassungsvermögen von ebenfalls 245 Litern haben. Das bezweifle ich, da in der Praxis dieser Tank immer viel früher 100% Füllstand erreicht hatte als der Frischwassertank leer war. Bei dieser letzten Messung taten wir uns schwer, lief einiges schief. Beispielsweise habe ich mich voll naßgespritzt. Aber wichtig ist nun das Ergebnis: maximal 160 Liter Füllmenge! Also stimmt mein Gefühl, der Abwassertank ist kleiner. Das erklärt so einiges! Wir beenden die Arbeiten und setzen uns zu den beiden Damen. Dort wurde auch schon für Nachschub durch eine zweite Sektflasche gesorgt.
Inzwischen hatte sich auch unser Nachbar Dieter eingefunden und uns Gesellschaft geleistet. Leute, das wurde eine fröhliche Runde! Bernd brachte noch einen Gutelaunespruch, der ein Lacherfolg wurde: "Ist es Gottes Wille, dann gibt es Promille!" So hatten wir einen ganz tollen Nachmittag, ganz unverhofft, jedoch nicht so oft wie der Reim es versprach.

Die Sonne hatte sich schon lange zur Ruhe begeben und mit ihr nicht nur die Wärme, sondern auch das Licht. Es wird ungemütlich. Wir lösen die Runde auf.

Was ist denn mit Abendessen? Wir haben gar nichts vorbereitet. Und es ist schon spät! Aaaber Leute, wir haben doch immer etwas Essbares im Kühlschrank. Öffnen wir doch mal das Gefrierfach. Siehe da, zwei kleine Tiefkühlpizzen lachen mich an. Keine Frage, das wird unser Abendessen!


Curry-Ketchup obendrauf, das schmeckt lecker! Und die Größe ist genau richtig. Wir werden satt, ohne uns zu überfressen! So soll es sein.

Und damit bin ich wieder beim: Gut´s Nächtle



  

 

Freitag, 16. Februar 2024

Freitag und zur Abwechslung mal Regen!

 Die Einkaufstour fast verspätet gestartet.

Carlo´s Deli schließt doch unseres Wissens nach um 13.30 Uhr und macht Siesta. Als ich auf die Uhr schaue ist es schon12.45 Uhr! Dann wird es aber Zeit, dass wir uns auf die Socken machen! 

Aber vorher war ja auch schon ein wenig Zeit vergangen. Der Tag begann bescheiden. Ich war mehrmals in der Nacht wach. Die Wadenkrämpfe sind nach langer Pause wieder zurück. Als ich dann registrierte, dass es regnete, da war die Motivation, aufzustehen, völlig dahin. Entschrechend träge startete ich den Tag. Die Campingstühle hatte ich auch vergessen ins Zelt zu stellen, sie sind nun pitschnass! Und Irmgard war nach dem Frühstück so in ihren Lesestoff vertieft, dass sie auch Zeit und Raum vergessen hatte!

Doch nun war sie hellwach! Also ab zum Deutschen Eck. Der Laden hatte noch geöffnet. Das beste daran, er hatte auch noch unsere Wunschware in den Regalen! Das war ja mal richtig erfreulich. Noch schnell nebenan unsere Zeitschriften gekauft, und es ging zu LIDL. Wohin denn wohl sonst? Dort wollte ich, das ist immer meine Aufgabe, Brot und Apfeltaschen oder Rosinen-Zimtschnecken kaufen. Alles vergriffen. Ok, damit müssen wir leben. Aber jetzt, da ich diesen Text schreibe, ärgere ich mich richtig: Ich hatte mir schon meine spezielle Packung Eis am Stil - 12 Stück in der Packung - ausgesucht, wollte die aber erst am Schluß auf dem Weg zur Kasse in den Einkaufswagen legen, damit sie noch tiefgefroren unser Tiefkühlfach erreicht. Doch die Packung liegt wohl noch immer bei LIDL im Kühlfach. Habe ich glatt vergessen!

Nun ist erstmal ein Mittagsschlaf mein Programm. Den versäumten Nachtschlaf nachholen. Der Regen hat auch ausgesetzt, soll aber nach Wettervorhersage am Abend wieder aktiv werden. Das darf ich nicht verschlafen! Denn die Stühle stehen jetzt im Freien um etwas abzutrocknen. Die sollen dann aber nicht wieder dem Regen ausgesetzt sein, sondern ins Zelt gestellt werden.

Frohe Kunde, die Stühle befinden sich im Zelt und sind vor weiterem Regen geschützt. Das hat ja mal geklappt. Und nun duftet es hinter mir köstlich nach Essen. Ich vermute mal da sind Bratkartoffeln dabei. Aber bevor ich jetzt alle Geheimnisse breittrete, schließe ich das Redaktionsbüro für heute und wünsche eine angenehme Nachtruhe!

Wir vor acht Jahren


Donnerstag, 15. Februar 2024

Schön war´s doch

 So ein Tag so wunderschön wie heute............

aber erst später! Am Morgen war meine Frau noch total negativ eingestimmt. Es war bedeckt, aber nicht kalt. Sie hatte sich jedoch so sehr darauf eingestellt, dass wir zu unserer Essensverabredung im neuen Lokal im Freien sitzen könnten. Ich befürchtete schon, dass sie keine Lust mehr haben könnte. Doch welche Erleichterung, als es dann gegen Mittag aufklarte und die Sonne sich zeigte.

Vorher war bei uns gegenüber mal wieder Platztausch. Eigentlich trifft das ja nicht den Kern der Sache, denn der Platz bleibt ja bestehen! Aber die Campinggäste wechseln. Die einen verlassen uns, und neue nehmen den Platz ein. Und so war es heute. Zu unserer Freude kehrt nun für die nächsten Wochen Ruhe ein. Denn die Neuen bleiben mehrere Wochen. Und es sind alte Kiko-Gäste, uns auch schon bekannt. Nur standen sie im letzten Jahr hinter uns.

Natürlich kamen wieder allerhand Personen zur Begrüßung vorbei. Es entstand reger Gesprächsaustausch. In dieser Runde ließ ich unseren Nachbarn Dieter so nebenbei wissen, dass wir heute mit Karin und Bernd gemeinsam zu dem neuen Restaurant fahren wollten. Abfahrt hier 14.00 Uhr. Das hatte dann Folgen.

Pünktlich zur abgesprochen Zeit starteten wir. Intensiv im Gespräch vertieft, verpasste ich das Restaurant und fuhr vorbei. Just in dem Moment als ich das bemerkte, kam uns wieder ein sehr bekannter blauer Smart entgegen. Margret und Dieter! Was für ein Zufall!

Bei nächster Gelegenheit machte ich den U-Turn und fuhr zurück. Gegenüber des Lokals fand ich einen Parkplatz. Wir verließen das Auto.....und ich staunte nicht schlecht: Dieter parkte schon vor dem Restaurant!

Das Schlitzohr hat nichts davon erzählt, wollte uns überraschen! Aber mir stellt sich dann doch die Frage, wieso er uns entgegen kam? Ganz einfach, er war auch am Restaurant vorbei gefahren!

Die Speisen sind noch gar nicht serviert, und schon herrscht ausgelassen gute Laune!

Und die gute Laune hielt den gesamten Nachmittag an! Auch konnten wir im Freien sitzen, wie wir es uns gewünscht hatten.



Die Speisen waren erstklassig, wir hatten nichts zu bemäkeln, waren hochzufrieden. Ich konnte sogar für mich eine kleinere Portion bestellen. Das war perfekt. Wir hielten hier sehr lange aus. Als es dann später kühler wurde, verzogen wir uns ins Innere des Lokals und plauderten lustig weiter. So verging die Zeit wie im Fluge und wir waren erstaunt, wie spät es schon war. 




Es wurde Zeit, dass wir uns auf den Heimweg machten. Jedoch legten wir noch eine kleine Schleife hin: Margret und Dieter hatten uns von einem Lokal hier in der Nähe vorgeschwärmt, das direkt am Strand liegt. Das wollten wir sehen! So fuhr der kleine blaue Smart vorneweg und führte uns zu diesem Restaurant. Nennen wir es mal "Zum Papageien". 

Alleine das äußere Ambiente hat uns so angemacht, dass wir garantiert demnächst mal dort einkehren werden.

Mit wohlgefüllten Mägen und sauguter Laune erreichten wir im Dämmerlicht unser Winterdomizil. Irmgard´s Frage ob sie denn noch etwas zum Essen machen soll, war wohl nur ein Scherz. Wir sind pappsatt!

Und so endet dieser schöne Tag. Gut´s Nächtle.

Mittwoch, 14. Februar 2024

NIX

 Heute weiß ich nichts zu berichten.

Außer, dass wir im Freien frühstückten und später Besuch hatten mit dem wir herumphilosphierten.

War es anfangs noch sonnig und warm, so zog sich rasant der Himmel zu und gab der Sonne keine Chance mehr. Gleichzeitig wurde es sehr kalt. Wir verzogen uns ins Innere. Der eine legte sich schlafen, und die andere las ein Buch. So nahte der Abend heran und wurde mit einem köstlichen Abendessen, natürlich von Irmgard zubereitet, gekrönt. Begleitet von einem lieblichen, süffigen Rotwein.  
Ein Telefongespräch mit Tochter Corinna, die sich lange nicht gemeldet hatte, verkürzte die Langeweile. 

Damit ist alles gesagt! Schlaft gut.





Dienstag, 13. Februar 2024

Waschtag

Große Wäsche ist heute angesagt.

Aber wir hatten kein Glück mit dem Timing! Zur Abwechslung wollten wir mal einen anderen Waschsalon ausprobieren. Den direkt neben LIDL. Schon etliche Male hatte ich, während Irmgard im Supermarkt entschwand, in den Salon geschaut. Immer war er leer, keine Waschmaschine war belegt und in Arbeit. Deswegen diese Entscheidung, heute das Wascherlebnis mit einem Einkauf bei LIDL zu verbinden.

sogar einen Parkplatz vor der Tür konnten wir nutzen.
Doch dann kam die Ernüchterung: Im "Laundry" war hochbetrieb! Und zu unserem "Aufreger" war dort ein Spanier in Aktion, der just in dem Moment unseres Erscheinens eine weitere, nämlich die letzte freie Waschmaschine belegte! Dumm gelaufen. Aber es ist so wie es ist, wir können es nicht ändern. Also der Käpt´n, die Irmgard, geht auf Einkaufstour und ich, der Maschinist, bleibe hier und erobere die nächste frei werdende Maschine. 



Natürlich erhielt ich vom Käpt´n genaue Instruktionen wie ich welche Wäsche an der Maschine zu programmieren hätte. Jawoll Frau Kapitän! Aber insgesamt betrachtet lief es doch alles gut. Wir hatten drei Wäschebeutel voll, jeder für ein anderes Waschprogramm vorgesehen. Die Maschine mit der schwarzen Wäsche ist gerade fertig. Doch ein Trockner ist nicht frei. Den großen, den für 25 kg, haben wir selbst in Beschlag belegt. Irmgard meint, da es leichte Bekleidung ist, reicht der Schleudergang aus um die Trocknung in der Maschine einzusparen. Sie will die Wäsche dann im Freien zum Trocknen aufhängen. Doch beim Entnehmen der Klamotten stellen wir fest, dass die doch noch verdammt nass sind. Und nun? Ich habe eine Idee: Beim laufenden Trockner öffne ich einfach die Tür. Die Trommel bleibt stehen und wir füttern sie ganz eilig mit der noch nassen Wäsche. Klappe wieder zu.........und nach einigen spannenden Sekunden läuft der Trockner wieder an! Das war mal genial. So haben wir am Ende alles in "trockenen Tüchern"!
Irmgard meinte, nachdem sie die abgezogenen Bettdecken mit kritischen Augen anschaute, dass es vielleicht sinnvoll wäre mal neue anzuschaffen. Die Gelegenheit wär jetzt günstig. Also machten wir uns nach einer Erholungspause erneut auf den Weg. Gandia, und dort "TYSK" war unser Ziel. Bettwäsche hatten die genug, aber leider nicht unser Maß. So versuchten wir es auch noch im Baumarkt gegenüber. Aber auch hier Fehlanzeige. Dafür wurde ich noch beim Werkzeug fündig. 
Zurück am Mobil war es dann schon spät. Zeit für das Abendessen. Da war es echt günstig, dass wir noch Gemüsesuppe von gestern im Topf hatten. Nur aufwärmen und futtern. Der Tag ist abgehakt.
Nein, doch nicht ganz. Beim Blick gen Himmel lachte mich eine schöne Mondsichel an. Die musste ich noch fotografieren.


 

Endstation

  Die Reise ist beendet! Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt z...