Donnerstag, 9. Mai 2024

Endstation

 Die Reise ist beendet!

Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt zuhause eingetroffen. So hatten wir es auch erwartet.

Der Fuhrpark ist sortiert und eingeparkt. Gernot, unser "Hausmeister" hatte mit zwei geschickt geparkten Fahrzeugen dafür gesorgt, dass ich mit unserem Gespann direkt vor der Einfahrt halten und so als erstes das Wohnmobil auf den Hof rangieren konnte. Unsere Nachbarn Ramona und Marcus hatten uns bemerkt, kamen aus dem Haus und begrüßten uns freudig. Während ich am Einparken war, tauschten sie mit Irmgard die ersten Nachrichten und Erlebnisse aus.

Ich hatte schon einige Ersatzteile und diverse Kleinigkeiten übers Internet bestellt, die ich nun in Augenschein nahm. Und wie kann es anders sein, eines war mir besonders wichtig, sodass ich sofort mit dem Basteln startete.

Was ist denn das? Ein filigranes Teil meiner Schubfachkonstruktion. Ich hatte die Verstärkungen beim Hersteller bestellt. Das war jetzt meine erste Tätigkeit, die einzubauen.
Die roten Pfeile zeigen auf den Steg, den ich nachträglich eingesetzt habe. Nun ist es viel leichter die schweren Staukästen hier einzusetzen! So hatte ich meinen ersten Erfolg. Damit soll es für heute auch genug sein.

Es ist der letzte Post von der Spanienüberwinterung 2023 auf 2024. 

Wenn wir in der nächsten Zeit, nach etlichen Arztbesuchen, wieder auf kleinere Reise gehen, dann gibt es wieder einen Blog zu der Reise. Schaut nur immer mal wieder herein.

Damit sage ich heute mal:" Bleibt gesund, laßt es Euch gut gehen!"

Mittwoch, 8. Mai 2024

Ich schäme mich!

Ist das Pech oder Dummheit? 

Ich, der erfahrene Camper, der fast alles weiß und kann, ich habe heute mal so richtig Mist gebaut. So kam ich auf den Boden der Tatsachen herunter und wurde ganz klein mit Hut!

Zur Sache: Ich wollte mal so nebenbei den Urinbehälter der Toilette entleeren. Eine reine Formsache - normalerweise - heute aber nicht. 

Der Schraubdeckel, der neben der Öffnung mit dem blauen Streifen liegt, dient beim Transport dazu diese Öffnung zu verschließen. So hatte ich das auch gemacht. Am Ausgußbecken den Kanister angehoben und vorher die untere Verschraubung geöffnet. Hier kann der flüssige Inhalt ausgekippt werden. Der Urin gluckerte aus dem Tank. Das wollte ich mal probeweise beschleunigen und öffnete ganz vorsichtig den Verschlußdeckel. Der Urin floß nun zügig heraus, gluckerte nicht mehr. So sollte es sein. Jedoch nach der Freude über den Erfolg folgte der Schock! Plötzlich fiel genau dieser Deckel in den Abfluß und verschwand. Er war nicht mehr zu sehen. Ich hatte ihn offensichtlich eine Drehung zu weit herausgeschraubt. Und was nun???
Der Platzbetreiber werkelte gerade drei Meter nebenan in der Werkstatt herum. So begab ich mich zu ihm und beichtete ihm mit hochrotem Kopf mein Mißgeschick. Er war "not amused", hielt seine Gesichtszüge aber unter Kontrolle. Wortlos nahm er einen Haken und eine Schaufel in die Hand und ging zum Kanaldeckel. Mir gab er die Anweisung, doch den Wasserhahn ordentlich aufzudrehen. Damit sollte der Deckel durchgespült werden. Aber er kam dort nicht an. Wir müssen nachhelfen. Zwei große Eimer plus Gießkanne wurden mit Wasser gefüllt und dann mit Schwung in den Ausguß gekippt. Das hatte Erfolg! Ich konnte den Schraubdeckel wieder in Empfang nehmen und der Kanalabfluß war auch nicht verstopft!

Damit war meine Beschäftigung für heute erledigt. Nichts geht mehr. Die Sonne lockte uns auf die Campingstühle und verwöhnte uns. Solange bis die Hitze unangenehm wurde. Ich begab mich in das Innere des Wohnmobils und las diverse Zeitschriften. 

Irmgard kam herein und wollte von mir wissen, was sie denn heute Abend kochen solle, was ich denn essen möchte. Das fragt sie mich! Normalerweise antworte ich auf solche Fragen überhaupt nicht. Doch heute lautete die Antwort: "Die Küche bleibt kalt! Wir gehen nach vorne ins Restaurant!" Das akzeptierte sie ohne Widerworte. Vielleicht hatte sie insgeheim auch schon auf solche Antwort gehofft? 

Wir sitzen im Lokal, nein im Freien auf der Terasse und studieren die Speisekarte. Was ist dabei herausgekommen? Dasselbe wie Gestern und Vorgestern: Currywurst mit Kartoffelecken. Aber auf den Caipi verzichteten wir heute, wir orderten je ein Bier. Es ist heute der letzte Tag, die letzte Übernachtung auf diesem Campingplatz. Ab Morgen ist der ausgebucht, wir müssen den Platz räumen. Aber wir waren auch lang genug unterwegs, jetzt ist es angebracht, auch mal wieder nachhause zu kommen. So werden wir, wenn alles normal verläuft, unseren Heimathafen am Nachmittag erreichen. Mal sehen welche Überraschungen uns dort erwarten?!

Schlaft gut und träumt was Schönes! 



Dienstag, 7. Mai 2024

Ein Tag zum Entspannen.

 Alles ruhig hier am Heidesee.

Das ist mal wieder sehr angenehm. Lange geschlafen, nichts unternommen. Später dann die Aufzeichung von "Wer wird Millionär" angeschaut. Ein gutes Stündchen auch auf dem Stuhl im Freien die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, so sah der heutige Tag aus. Irgendwie hatten wir das Gefühl es wäre heute Sonntag. Nach Arbeitstag war uns hier nicht zumute.

Aber das hätte ich fast vergessen: Ich stellte mein Fotobuch über die diesjährige Spaniensaison final fertig und ließ Irmgard korrektur lesen. Ein paar Kleingkeiten änderte ich auf Anregung meiner Frau, und dann kann ich sagen. "Es ist fertig". Jedoch zur Produktion freigeben werde ich es erst, wenn wir dann am Donnerstag heil und unbeschadet das Mobil zuhause eingeparkt haben. Denn: "Man soll den Tag nicht vor der Garage loben", so ein leicht abgewandeltes Sprichwort.

Aber etwas muss ich noch berichten, dass zu meinem Post von Gestern passen würde: Ich schaute ein wenig in der Gegend herum; und was sahen da meine entzündeten Augen? Ein Polizeiauto auf dem Hof!!!
Aber diesmal wollten die nichts von uns! 

Jetzt ist es an der Zeit, da sich der Nachmittag langsam verabschiedet und der Abend das Zepter übernimmt. Und damit verbunden wächst bei uns eine Gier! Oh, wie theatralisch. Ganz einfach, wir freuen uns auf einen Caipi und wieder eine Currywurst - oder doch etwas anderes - zum Abendessen.
 Noch hat das Restaurant geschlossen. Aber wir werden die ersten sein wenn es seine Pforten öffnet!

Schlaft gut und träumt was Schönes!

Montag, 6. Mai 2024

Schneller als gedacht

 Das lief gut, und schon sind wir am nächsten Stopp angekommen.

Heute Morgen, nach einer unruhigen Nacht, durften wir mit unserem Gespann auf den Hof von WCS einfahren. Bei der Anmeldung war die erste Frage: "Möchten Sie frühstücken?"
Das ist doch mal ein Empfang. Selbstverständlich nehmen wir das Angebot an. 

Ich muss nur schnell den Kühlschrank entleeren, damit der Techniker seine Arbeit machen kann. Die Kühlware verpackte ich in eine dicke Wolldecke, damit die Temperatur besser gehalten wird. Der Techniker ist schon vor Ort, erfährt von mir welcher Art meine Reklamation ist und macht sich an die Arbeit. Wir genießen derweil die frischen Brötchen und die vielfältige Auswahl an Wurst und Käse. Das gefällt. An unserem Tisch sitzt schon ein Camperpaar, auch Kunden, mit denen wir eifrig Gespräche über die durchgeführten Reisen und die dabei gemachten Erfahrungen austauschen. Die verbringen die Wintersaison auch in Spanien, jedoch weiter südlich, an der Grenze zu Portugal. So vergeht die Zeit recht schnell. 

Ein Grillplatz für die Kunden!


Die Reparatur an sich war in gut einer Stunde erledigt. Jedoch meine Bemerkung, dass die Temperaturanzeige des Kühlschranks und eines von mir verwendeten Thermometers, erheblich differieren, verzögerte die Abreise. Denn Götz, der Chef, nutzte seine Chance zur Aufklärung eines ahnungslosen Kunden. "So kann man das nicht machen. Wir messen im hinteren Bereich des Kühlschranks, und Du legst ein Thermometer in die Tür?!" Zum Beweis legt er ein Präzionsthermometer in das Kühlfach. Das muss jetzt eine Stunde darin verbleiben. So lange müssen wir nun noch warten. Ich nutze die Zeit und entsorge noch das Brauchwasser. WCS hat ja einen Bodeneinlaß mit Spülung für seine Kunden am Platz installiert. Sehr komfotabel und profihaft. Zurück zum Kühlschrank. Götz hat gemessen und tatsächlich gibt er ein wenig nach: Er korrigiert den Kühlschrank-Messwert etwas in die Richtung meiner Messung. Na sowas?

Doch nun können wir den Ort verlassen. Es ist Mittagszeit und somit noch früh genug unseren nächsten Übernachtungsplatz anzufahren: Camping Heidesee in Holdorf.

ohne Stau ist alles nichts!

Ich hatte vorsichtshalber angerufen, ob die noch einen Platz frei haben. Ja, aber nur für drei Nächte, danach ist Schicht im Schacht, voll ausgebucht. Das reicht uns natürlich. Und nun, da wir  wissen wo wir landen - den Campingplatz haben wir schon oft besucht - haben Irmgard und ich dieselbe Idee: Heute gibt es für uns, dort im Restaurant, eine große Currywurst mit Pommes. Darauf freuen wir uns richtig!

Das Wohnmobil ist abgestellt, der Trailer an anderer Stelle geparkt. Wir können es kaum erwarten. Ab ins Restaurant. Wir wissen zwar was wir wollen, aber schauen doch auch in die Speisekarte. Und da entdeckt Irmgard etwas, was ihr ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert: Caipirinha! Auch ich bin begeistert! Das wird als erstes bestellt! Im Laufe unseres Aufenhaltes kommt die Chefin vorbei und bemerkt so nebenbei " Hallo, heute ohne Polizei?" Erklärung hierzu. Als Corona zugeschlagen hatte und der Gesundheitsminister verrückt spielte, es war alles verboten, auch das Campen, da verbrachten wir mit unseren Freunden Karin und Bernd hier gemeinsam eine Nacht auf diesem Campingplatz.  Bei der Heimreise wurde eine Übernachtung erlaubt, aber ohne Campingverhalten. Und da hatte die Polizei einen anonymen Hinweis erhalten, dass hier auf dem Campingplatz gegen die Vorschriften verstoßen würde. Zwei Polizisten gingen dem Hinweis nach, kontrollierten uns und entschuldigten sich dafür. Alles gut, wir durften übernachten. Und dieses Erlebnis hatte wohl beim Betreiberehepaar einen bleibenden Eindruck hinterlassen! 

Übrigens, es blieb heute nicht bei nur einem Caipi!

Und hier weitere Fotos vom Campingplatz:







Schlaft gut und träumt was Schönes.

Sonntag, 5. Mai 2024

In GOCH angekommen

Wir sind da, stehen bei WCS vor dem Tor.

Heute Morgen hatten wir alle Zeit der Welt! Doch sehr merkwürdig, dass ich schon um 07.00 Uhr aufwachte. Ich drehte mich im Bett noch einige Male hin und her, doch die Unruhe blieb! Also nutze ich die Situation und teste mal die Duschen am Platz. Nur ein Wort: Toll!!! Auch Irmgard kam später zu keinem anderen Urteil.

Nach dem Frühstück trieb uns noch immer nichts auf die Piste. Aber so ganz untätig wollte ich dann doch nicht sein. Für das Meditieren ist Irmgard zuständig. Ich entsorgte mal wieder den Müll. Erstaunlich wie schnell sich bei uns immer die Abfallkörbe füllen!? Aber vor dem endgültigen Verlassen des Platzes hatte ich noch die Parole ausgegeben: Frischwasser tanken. Aus nicht nachvollziehbarer Ursache war dieser Tank heute total leer! Sehr merkwürdig, hatte Irmgard den doch erst vor drei Tagen bis zum Überlaufen gefüllt. OK, es ist so wie es ist, ich denke nicht weiter darüber nach. Nun bestätigte sich meine Meinung zu der schlecht positionierten Entsorgungseinrichtung.




Noch ein Blick zurück über die weite Landschaft, und es ging auf Tour. Irmgard hat diesem Platz noch im Nachinein ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Hoffen wir mal, dass die Gäste das alle so sehen und sich dem Betreiber eine gute Einnahmequelle erschließt. Nur so können solche Objekte am Leben erhalten und gepflegt werden.

Der erste Halt war eine Tankpause. Die kleineTankstelle am Ort war eine Herausforderung. Sowohl für die nachfolgenden Tankkunden - ich blockierte mit meinem Gespann nahezu die gesamte Zapfanlage -  als auch für mich, da heil hinein und auch wieder herausfahren zu können. Doch es hat funktioniert ohne anzuecken.

Die Autobahn ist erreicht und es läuft. Zwar hatten wir mehrere Baustellen, und auch mal kleine Verzögerungen, aber insgesamt war das für deutsche Verhältnisse akzeptabel. Das eigentlich Nervige, was meine ganze Konzentration erforderte, waren die vielen Abzweigungen und Kursänderungen. Ruhrpott eben.



Etwa 25 Kilometer vor dem Ziel, es war noch früh am Tag, fanden wir einen großen Parkplatz an der Autobahn, den wir für eine Rast anliefen. Irmgard kochte einen Tee, und es gab etwas zum Knabbern. Ich nutzte die Zeit um noch schnell ein Schläfchen zu machen.

Nach der Pause startete ich voll durch. Die Autobahn kaum frequentiert, wenige Autos unterwegs. 


So gönnte ich mir selbst mal für die kurze Strecke etwas Gutes: Tacho 100 und kurz darüber liegen an. Ich strahle übers ganze Gesicht, und Ihr könnt es glauben oder nicht, das Mobil freute sich genauso wie ich. Der Motor schnurrte wie ein Kätzchen, und die immer dominierenden, lauten Heulgeräusche der Hinterachse waren verschwunden! Schade aber, dass diese Geschwindigkeit für unser Gespann leider nicht erlaubt ist.
Wir
 erreichen den Betrieb von WCS und parken das Gespann vor dem Tor in einer Parkbucht ein. Jetzt die SAT-Antenne ausfahren, und ich kann meine Pflichtsendung "AutoMobil" mit den Autodoktoren völlig entspannt anschauen.



Schlaft gut und träumt was Schönes!

Samstag, 4. Mai 2024

NEU

 Neugierig wie ich bin, teste ich einen ganz neuen Stellplatz.

Als erstes die Erklärung warum ich meinen Reisplan ändern musste: Der anvisierte Stellplatz in Xanten war voll belegt. Glücklicherweise hatte ich noch gestern Kontakt aufgenommen und erfuhr so das Dilemma. Aber wir sind ja flexibel! Deshalb jetzt der Bericht über diesen neuen Stellplatz.

Wundert Euch nicht, wenn es dazu viele Bilder gibt. Ich brauche weniger schreiben, und Ihr seht hoffentlich besser, wie es hier aussieht. Hier die GEO-Daten:

Der Platz nennt  sich: Caravan- und Wohnmobilstellplatz an der B49. Wer diesen Platz besuchen möchte, der sollte kurz vor dem Ziel genau hinschauen. Das Hinweisschild habe ich erst auf den zweiten Blick erkannt.


Lustig wird es dann auf den letzten Metern. Genau betrachtet, dürften wir dort gar nicht hineinfahren.

Der Platz ist voll automatisiert, in der Regel ist kein Personal am Ort. Doch kommt man ganz gut damit klar. Einzig, dass die Bezahlung am Automaten nur mit Bargeld und nicht mit Karte erfolgen kann, stößt bei mir sauer auf! Preis für eine Nacht € 19,-- Erscheint auf den ersten Blick hochpreisig, ich finde das korrekt. Dafür wird Toilette und Dusche in bester Qualität geboten. Und es sind auch Plätze für große Fahrzeuge vorhanden. Ich kann dort sogar komplett angekuppelt stehen.


Gleich nach der Schranke steht eine nicht zu übersehende Tafel, auf der die Plätze für die großen und kleineren Reisemobile markiert sind. Ich finde, da wird wohl jeder  schlau daraus? Leider täusche ich mich da. Bei meinem Besuch standen mehrere Mobile unter acht Metern Länge auf den Plätzen für die großen Fahrzeuge. Ich war fassungslos! Haben die Leute kein Hirn, oder ist es einfach Rücksichtslosigkeit?




Ein Blick in das Sanitärgebäude:


Die Entsorgungsstation hingegen finde ich ungüstig platziert. Da wird es wohl des öftern Schrammen an den Holzpfosten geben oder die Fallrohre der Dachrinnen tragen Blessuren davon. Falls sich  ein großes Mobil dort ungünstig positioniert, dann könnte auch die Ausfahrt versperrt werden.
Doch nun genug vom Platz, wir machen einen Spaziergang. Und wo landen wir? Bei EDEKA! Wie, schön, der hat auch eine Bäckerei integriert. Da genießen wir einen Cappuccino und eine große Schnecke. Und das in der Zeit, wo es trocken ist und die Sonne scheint. Wir können doch ein Glück haben!


Ja, das war wohl eher eine Platzvorstellung als ein Erlebnisbericht! Aber ich fand das mal wichtig.

Schlaft gut und träumt was Schönes!



Freitag, 3. Mai 2024

ÜBERFÜLLT!

 Schon um 13.00 Uhr alles voll!

Wo? Auf dem Stellplatz in Schwetzingen. Das haben wir hier auch noch nicht erlebt! Komplett mit Angänger stehen? Wovon träumt Ihr! Ich hatte eine knappe Lücke, passend nur für das Wohnmobil, entdeckt. Jetzt schnell den Trailer auf den PKW Parkplatz geschoben, abgekuppelt und dann das Mobil in die bewusste Lücke bugsiert - bevor mir noch jemand zuvorkommt. Aber wie das so ist, mit eben mal schnell! Schnell vergaß ich das Abreißseil zu lösen, dafür konnte ich dann dem Namen dieses Teils zu seiner Bestätigung verhelfen: Ich habe es abgerissen! Nicht so schlimm, habe ich doch Ersatz dabei. So hatte ich gleich eine Beschäftigung und baute das neue Seil ein.


hier hängt der Rest des Seiles an der AHK

und hier das Gegenstück dazu.

Diesen Ring in die Lochaufnahme am Handbremshebel reinzufummeln war Schwerstarbeit!


Über die Fahrt heute gibt es was zu berichten, was wirklich einmalig ist. Na, ich will nicht übertreiben. Lest selbst. Von unserem Freund Gregor hatte ich erfahren, dass er und seine Frau Dora sich auf dem Weg nach Frankreich befinden. Den Standpunkt ihrer Übernachtung wusste ich auch. So schaute ich dann in der Nacht mal in Google Maps, um den Verlauf unserer beiden Routen zu checken. Tatsächlich fahren wir beide auf der A5. Die beiden gen Süden und wir in Richtung Norden. Wir mussten uns also begegnen! So tauschten wir immer unsere Standorte aus. Von Dora kamm dann die Nachricht, dass sie in Ettenheim die Autobahn verlassen und eine Pause machen werden. Schade, da waren wir schon dran vorbei. Sonst hätten wir uns dort zum Treffen verabredet. Doch Dora richtete dann einen Lifestream ein, an dem ich auf dem Smartphone genau sehen konnte wie wir uns nähern. Und irgendwann war es dann soweit. Lichthupe an und fleißig winken. Gregor hatte sogar das Fenster geöffnet und den Arm nach draußen geschwungen um euphorisch zu grüßen. Das war eine riesige Freude! Doch das geilste kam dann per WhattsApp auf mein Smartphone: Dora hatte ein Foto von uns gemacht! Ich bin begeistert!
Und eine Warnung kam auch prompt hinterher: Achtung, vor Euch befindet sich ein langer Stau! Und schon standen wir. Jedoch verloren wir nicht so viel an Zeit. Höchstens 15 Minuten. Das kann man noch verkraften.

Am Platz befindet sich ja der LIDL. Muss ich noch extra erwähnen, dass der erste Weg meiner Frau in diesen Supermarkt führte?! Aber ein Trost hatte das ja: Sie brachte mir eine Sechserpackung Eis am Stiel mit. Und dann auch noch von Daim. Das hat doch was!

Heute Abend verrichteten wir dann auch unser Pflichtprogramm. Immer wenn wir in Schwetzingen stehen, muss das sein. Was das ist? Vom WoMo 30 Schritte gehen, bis zu diesem Gebäude.
Und dann?
gehen wir hier hinein und genießen ein tolles Abendessen!

Der morgige Tag wird auch interessant, da ich meine präzise Tourenplanung über den Haufen werfen musste. Dazu Morgen mehr.

Es ist wieder soweit. Schlaft gut und träumt was Schönes.

Endstation

  Die Reise ist beendet! Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt z...