Mittwoch, 14. Februar 2024

NIX

 Heute weiß ich nichts zu berichten.

Außer, dass wir im Freien frühstückten und später Besuch hatten mit dem wir herumphilosphierten.

War es anfangs noch sonnig und warm, so zog sich rasant der Himmel zu und gab der Sonne keine Chance mehr. Gleichzeitig wurde es sehr kalt. Wir verzogen uns ins Innere. Der eine legte sich schlafen, und die andere las ein Buch. So nahte der Abend heran und wurde mit einem köstlichen Abendessen, natürlich von Irmgard zubereitet, gekrönt. Begleitet von einem lieblichen, süffigen Rotwein.  
Ein Telefongespräch mit Tochter Corinna, die sich lange nicht gemeldet hatte, verkürzte die Langeweile. 

Damit ist alles gesagt! Schlaft gut.





Dienstag, 13. Februar 2024

Waschtag

Große Wäsche ist heute angesagt.

Aber wir hatten kein Glück mit dem Timing! Zur Abwechslung wollten wir mal einen anderen Waschsalon ausprobieren. Den direkt neben LIDL. Schon etliche Male hatte ich, während Irmgard im Supermarkt entschwand, in den Salon geschaut. Immer war er leer, keine Waschmaschine war belegt und in Arbeit. Deswegen diese Entscheidung, heute das Wascherlebnis mit einem Einkauf bei LIDL zu verbinden.

sogar einen Parkplatz vor der Tür konnten wir nutzen.
Doch dann kam die Ernüchterung: Im "Laundry" war hochbetrieb! Und zu unserem "Aufreger" war dort ein Spanier in Aktion, der just in dem Moment unseres Erscheinens eine weitere, nämlich die letzte freie Waschmaschine belegte! Dumm gelaufen. Aber es ist so wie es ist, wir können es nicht ändern. Also der Käpt´n, die Irmgard, geht auf Einkaufstour und ich, der Maschinist, bleibe hier und erobere die nächste frei werdende Maschine. 



Natürlich erhielt ich vom Käpt´n genaue Instruktionen wie ich welche Wäsche an der Maschine zu programmieren hätte. Jawoll Frau Kapitän! Aber insgesamt betrachtet lief es doch alles gut. Wir hatten drei Wäschebeutel voll, jeder für ein anderes Waschprogramm vorgesehen. Die Maschine mit der schwarzen Wäsche ist gerade fertig. Doch ein Trockner ist nicht frei. Den großen, den für 25 kg, haben wir selbst in Beschlag belegt. Irmgard meint, da es leichte Bekleidung ist, reicht der Schleudergang aus um die Trocknung in der Maschine einzusparen. Sie will die Wäsche dann im Freien zum Trocknen aufhängen. Doch beim Entnehmen der Klamotten stellen wir fest, dass die doch noch verdammt nass sind. Und nun? Ich habe eine Idee: Beim laufenden Trockner öffne ich einfach die Tür. Die Trommel bleibt stehen und wir füttern sie ganz eilig mit der noch nassen Wäsche. Klappe wieder zu.........und nach einigen spannenden Sekunden läuft der Trockner wieder an! Das war mal genial. So haben wir am Ende alles in "trockenen Tüchern"!
Irmgard meinte, nachdem sie die abgezogenen Bettdecken mit kritischen Augen anschaute, dass es vielleicht sinnvoll wäre mal neue anzuschaffen. Die Gelegenheit wär jetzt günstig. Also machten wir uns nach einer Erholungspause erneut auf den Weg. Gandia, und dort "TYSK" war unser Ziel. Bettwäsche hatten die genug, aber leider nicht unser Maß. So versuchten wir es auch noch im Baumarkt gegenüber. Aber auch hier Fehlanzeige. Dafür wurde ich noch beim Werkzeug fündig. 
Zurück am Mobil war es dann schon spät. Zeit für das Abendessen. Da war es echt günstig, dass wir noch Gemüsesuppe von gestern im Topf hatten. Nur aufwärmen und futtern. Der Tag ist abgehakt.
Nein, doch nicht ganz. Beim Blick gen Himmel lachte mich eine schöne Mondsichel an. Die musste ich noch fotografieren.


 

Montag, 12. Februar 2024

Wir sind traurig

 Das Leben endet mit dem Tod!

Das ist die ungeschminkte Wahrheit, die wir heute auch wieder erfahren mussten! 
Unsere Nachbarkatze von Jutta, der heiß geliebte Kater "Blacky", hat sich heute für immer verabschiedet und ist über die Regenbogenbrücke gegangen! Möge es ihm dort gut gehen. Wir vermissen ihn sehr, und können es noch gar nicht so richtig akzeptieren. Hier noch einige Fotos von ihm, vor noch gar nicht so langer Zeit:




Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten!

Doch das Leben geht für uns weiter. So konnte ich heute erfahren, dass ich mir die gestrige Mühe, mit dem Versuch den Dachstaukasten freizulegen, getrost hätte sparen können. Das verzögerte Ansprechen des Rollos nach dem Antippen des Schalters ist völlig normal! Ein Fachmann vom Hersteller erklärte mir das so, dass es bis zu acht Sekunden dauern könne bis eine Reaktion erfogt. Denn der Motor für den Rolladen bekommt seinen Strom immer über den Wechselrichter. Auch wenn wir am Landstrom angeschlossen sind. Und dadurch entsteht die Verzögerung. Nun bin ich wieder ein wenig schlauer!

Heute war mal wieder mein PC der Anlass für einen Super Gau, zumindest ein Angriff auf meine Nerven! In unserem Wohnmobil gibt es in der Steuerzentrale über der Eingangstür ein kleines Problem. Der Taster für die Druckwasserpumpe klemmt und hakelt etwas. Um nun zu erfahren ob, oder wie man das abstellen könne, fragte ich den Techniker von Concorde danach, da ich ihn nun sowieso wegen des oben beschriebenen Problems am Telefon hatte. Der bat mich doch, über das Kontaktformular das Problem zu schildern und unbedingt Fotos von dem Display zu liefern, da unser WoMo ja schon sehr alt ist und sie anhand der Fotos das Ersatzteil  identifizieren können. Ok, das hört sich ganz einfach an. Eine Mail schreiben und Fotos anhängen? Ein Selbstgänger. Denkste! Ich wurde sehr schnell wieder an meine Grenzen geführt. Weil ich eben nicht einfach eine Mail schicken solle, sondern doch unbedingt das Kontaktformular benutzen möge. Und das Schicksal nahm seinen Lauf. Wenn nur ein Feld nicht, oder nicht vollständig ausgefüllt ist, werde ich schon angemeckert! Und nachdem ich das soweit, wohl richtig ausgefüllt hatte, sollten nun die Bilder angehängt werden. Ganz einfach? Nicht bei diesem Formular! Er wollte einfach meine Fotos, die ich im jpg-Format einfügen wollte, nicht  akzeptieren! Nach knapp zweistündigen Versuchen holte ich Bernd zu Hilfe. Selbst da kamen wir anfangs nicht weiter und benötigten wiederum etwa eine Stunde bis zum Abschluss des Ganzen.

um diese beiden Fotos ging es dabei.

Da wir auf dem Formular zwei Fotos einfügen wollten und das immer wieder verweigert wurde, schickten wir dann zwei identische Mails nacheinander ans Werk, lediglich mit je einem anderen Foto. Inzwischen erhielt ich die Bestätigung, dass die Mail bei Concorde angekommen ist! Puh, das war ein Akt. Dabei bewundere ich die Geduld von Bernd! Ich habe keine 10% davon. Nochmals herzlichen Dank an Bernd!

Und ein gut´s Nächtle.

Sonntag, 11. Februar 2024

Kein Erfolg!

 Keine Erfolgsgeschichte heute!

Die Arbeit heute war zwar lehrreich, aber hat außer der Erkenntnis, dass ich so nicht weiterkomme, nichts gebracht! Mein Frontrollo macht mir seit einiger Zeit Sorgen. Das wird elektrisch angetrieben, und ich muss je einen Wippschalter für hoch oder runter bedienen. Und dieser Taster bingt das Rollo nur mit Verzögerung zum Arbeiten. Manchmal muss ich mehrmals drücken, damit sich die Lamellen bewegen! Nach meinem Gefühl kommt das Klicken dieses Steuerrelais von links oben.

Hier hinter diesem Staufach vermute ich das genannte Teil. Also schreite ich zur Tat. Das Fach leerräumen und dann die die hinteren Verkleidungen entfernen. Leichter gesagt als getan. Letztendlich musste ich mir die Karten legen und die Arbeit ohne Erfolg beenden. Da zeigt sich mal wie bei Concorde Qualität gelebt wird. Die Teile sind so präzise, so eng verbaut, ohne Spiel. Da bewegt sich nichts. Einige Schrauben hatte ich gelöst und auch die obere mit Filz verkleidete Leiste bewegen können. Aber nur bewegen, konnte sie nicht heraus bekommen. Das hätte noch viel mehr Schrauberei bedeutet. Doch war mir das Risiko hier auf dem Campingplatz zu groß. Denn ich habe hier zwar ein großes Werkzeugsortiment dabei, aber nicht so sehr auf Holzbearbeitung ausgerichtet. So baute ich alles zurück, packte das Staufach wieder voll und das Werkzeug zurück in die Heckgarage.

wenn ich bei der Arbeit bin sieht es so aus.

Damit hatte ich mal wieder Pause. Die nutzte ich aber zum Lesen. Ich hatte noch Lektüre in Form von Reisemobil- und Autozeitschriften.

So gingen die Stunden auch vorüber und das Programm "Automobil" auf VOX begann. Aber auch hier war es nur "Medium", denn die Autodoktoren waren nicht dabei.

Aber das Beste kommt zum Schluss! Irmgard hatte Porree mit Käse überbacken auf den Tisch gebracht. Das war köstlich!


Achtung Leute, es ist nicht das, wonach es im ersten Augenblick aussieht! Das ist der mit Käse überbackene Porree.

Und noch was schönes hintendran: Besuch von Herrn Helbing. Und nun ist die Flasche leer!


Ihr ahnt es schon? Klar damit ist für heute Schluss!


  

Samstag, 10. Februar 2024

Tagsüber nix los.

Aufstehen, die Sonne scheint! 

Ja aber nur deshalb aus dem Bett steigen? Draußen weht es ja recht kräftig, da bleibe ich doch lieber im Bett liegen! Und einen Plan für heute haben wir auch nicht!

Aber irgendwann war es dann doch soweit, dass der Geist den Körper überzeugt hat sich mal zu erheben. Ok, sei´s drum. Ich war gerade dabei den letzten Bissen des Früstückbrötchens herunterzuschlucken, als Erika bei mir an die Tür klopfte. Was hat denn das zu bedeuten? Die Auflösung: Deren Wohnmobil macht mal wieder Probleme, irgendwo leckt es im Bereich der ALDE-Heizung. Ob ich denn vielleicht ein Ersatzteil hätte? Nö, aber ich kann ja mal schauen was da Ärger macht. Also rüber zum MORELO. Auf dem Weg dorthin nimmt mich Petra in Empfang und zeigt mir das Dilemma. An einem Winkelanschluß tropft Wasser heraus. Kleine Ursache, große Wirkung. Die Wasserentnahme im Mobil ist nicht mehr betriebsfähig. Die Pumpe abgestellt, Erika und Harald sitzen buchstäblich auf dem Trockenen. Aber da kann ich auch nicht weiter helfen. Ich konnte lediglich ermitteln, dass der Winkel ein Rückschlagventiel enthält. 

Später erfuhr ich dann, dass ein anderer Campingnachbar das Ventil ausgebaut hat und sie in El Verger im Campingshop Ersatz beschaffen konnten. Glück gehabt. Es funktioniert alles wieder, die Ruhe kehrt ein. 

Ich selbst beschäftige mich ein wenig mit der Ver- und Entsorgung, einmal rundum, was an so einem Mobil alles nötig ist. Das ist erledigt, der Tag hat noch viel Luft nach hinten raus. Da ist es doch das beste, man schläft ein wenig. Dann rückt der Feierabend schon ein Stück näher und man merkt es nur daran, dass der Zeiger der Uhr schon weiter gewandert ist.

Ich mache mal eine Klöntour. Erst zu Karin und Bernd, dann zu Margret und Dieter. Irmgard verschlingt derweil die Buchstaben aus der "CBN", der deutschen Zeitung hier an der Costa Blanca und auch noch jede Menge anderer Lektüre.

Tochter Sandra meldete sich auch bei mir und berichtete, was bei uns in der Heimat so alles abläuft. Nichts Gutes meine ich!

Der Abend rückte näher, es ist an der Zeit ans Abendessen zu denken. Denken ist gut, handeln ist besser! Zwei kleine Tiefkühlpizzen wanderten in den Backofen, waren nach einigen Minuten schön bräunlich eingefärbt und animierten uns diese jetzt zu verspeisen. Herrlich, hat uns beiden sehr gut geschmeckt!

Und wie wir danach mit vollem Magen so herumsitzen, kommt doch tatsächlich Wasser von oben! Es beginnt zu regnen!

Den Windschutz hatte ich schon lange vorher gerefft, damit der Sturm ihn nicht beschädigt.
Plötzlich sehe ich wie etliche Personen ins Freie rennen, die Kameras zücken und in den Himmel starren. Ein Regenbogen allererster Güte! 

So beschließe ich den Tag. Kaum erwartet, hatte ich dann heute doch noch ein Erlebnis, was man nicht alle Tag hat!

Und nun die zwei gängigen Worte am Schluss: Gut´s Nächtle

Freitag, 9. Februar 2024

Freitag und Regen

Wie vorhergesagt, es regnet!

Jedoch über Tag wird es weniger, bis hin zu: Es regnet gar nicht! Aber warm ist es draußen. Geplant ist heute eine sehr große Einkaufstour. Und die wird auch durchgeführt! 
Die erste Anlaufstelle wird das Postamt in Oliva sein. Wir benötigen Briefmarken um einen Geburtstagsgruß auf die Reise schicken zu können. Jedoch war das eine schlechte Idee, das an einem Freitag erledigen zu wollen. Es ist Markt! Und was bedeutet das? Na logisch, die Parkplätze sind alle belegt. Und mal eben aus dem Auto springen und ins Postamt sprinten um Briefmarken zu kaufen? Keine Chance! Denn nur das Warten auf Abfertigung kann lange, sehr lange dauern. Da sind die Spanier geduldig, sehr geduldig! 

Also Plan B: Wir fahren zum "Deutschen Eck", kaufen dort eine Geburtstagskarte, die wir ja gar nicht benötigen. Aber beim Kauf einer Karte können wir auch die passende Briefmarke erhalten. Als Service sozusagen. Ok, das wäre erledigt. Nun eben um die Ecke und bei "Carlo´s" auch noch etwas Umsatz machen. Weiter zu unserer Stammapotheke und auch noch zu "Rossmann". Beim letztgenannten Laden ist absolut kein Parkplatz mehr frei. Was ist denn heute nur los? Aber bei "ALDI" finden wir noch einen nicht so ganz legalen Abstellplatz, der mich jedoch nicht davon abhält das Auto dort abzustellen. Der Weg zum Ziel ist zwar etwas weiter, aber uns bleibt keine andere Wahl!

Nachdem wir hier alles erledigt haben, geht es wieder zurück. "LIDL" wartet auf unseren Besuch. In Els Poblets begegnet uns ein sehr bekannter, in auffälligem Blau lackierter Smart: Dieter und Margret. Die sind bestimmt auf dem Weg zum Mittagessen in ihr Stammlokal in Denia. Diese, meine Annahme wurde später bestätigt.

Bei "LIDL" mussten wir auch einige Rückschläge hinnehmen. Es waren keine Apfeltaschen und Rosinen-Zimt-Schnecken mehr vorhanden. Alles ausverkauft. Wir werden daran nicht verzweifeln, denn ich finde dann noch andere Backwaren die sich zum Nachmittagskaffe eignen. Das Werkzeugangebot in meiner Lieblingsabteilung war auch nicht ergiebig. Lediglich ein kleines Sortiment spezieller Holzbohrer landete im Einkaufswagen.

Weiter geht es Richtung Kiko Campingplatz, jedoch nicht ohne noch einen kurzen Stopp an der GALP-Tankstelle einzulegen. Eine PKW-Wäsche war mal fällig. Und, oh Wunder, kein Auto vor mir, ich kann direkt in die Waschstraße einfahren! Doch nun  geht es direkt zum Platz. Auto abstellen, die Waren ausladen und .........noch kein Schluss für heute. Ich gehe noch kurz zu unseren Nachbarn Margret und Dieter um einen Schnack abzuhalten. Später, wieder bei mir im Mobil empfange ich Bernd. Der will mir Hilfe bei einem PC-Problem leisten. Ich kann urplötzlich keinen Screenshot mehr erstellen. Der lange Jahre benutzte Weg funktionierte plötzlich nicht mehr! Bernd kann mir helfen und zeigt mir eine andere Möglichkeit. Ich bin happy und dankbar. Er hat leider Pech: Während er mir hilft, beginnt es wieder zu Regnen. Und nicht zu knapp. Nun wird er bei der Arbeit im Außenbereich seines Mobils pitschnaß. Tut mir leid, kann ich aber nicht ändern. Um so dankbarer bin ich für seine Hilfe!

Und wenn Ihr Euch wundert warum mein Post heute so spät erscheint? Ich musste noch "Mainz wie es singt und lacht" im TV schauen. Deshalb auch heute keine Fotos. Sorry!

Tschüss, bis Morgen.

Donnerstag, 8. Februar 2024

Perfekt!

 Das war ein Timing!

Der Wecker klingelt um 06.15 Uhr. Aufstehen und das übliche Morgenritual nimmt seinen Lauf. Nur das Frühstück fällt aus. Die auf dem Waschbeckenrand abgestellten Toilettenartikel wandern vorübergehend alle in einen Pappkarton. Ich schalte am Mobil die Zünung ein, um mit dem Kompressor die Luftbälge durch einen Tatstendruck am Armaturenbrett leicht zu füllen. Damit werden die Wandungen bei völlig leeren Bälgen entfaltet. Das schont diese Luftfedern.  Danach werden die Hubstützen eingefahren. Und, huch da kommt jemand mit der Taschenlampe in der Hand auf uns zu? Das ist Bernd, der will mir beim Ausfahren helfen, weil es draußen noch ziemlich dunkel ist. Dafür ist der Junge extra so früh aus seinem Bett gekrabbelt. Danke dafür, ich bin begeistert! Alles klappt reibungslos. Ich fahre zur Werkstatt, während Irmgard erstmal bei Karin und Bernd Asyl erhält. Später hat sie mit Monika eine Verabredung. Im Klartext, sie wurde zum Frühstück eingeladen.

Ich erreiche die Werkstatt ohne Hindernisse und kann direkt vor dem Eingangstor parken.

Etwas später erscheint dann der Werkstattmeister und gibt mir zu verstehen, dass ich noch etwas warten müsse. In der Werkstatt muss erst noch Platz geschaffen werden. Alles klar.

Pünktlich um 08.00 Uhr werde ich hereingewunken.

Aus Mangel an einer Grube werden die Jungs am Boden liegend die Arbeiten erledigen. Dazu pumpe ich meine hinteren Hubstützen so hoch, dass sie ausreichend Bewegungsfreiheit haben. Jetzt werde ich vorerst nicht gebraucht. Ich ziehe mich ins WoMo zurück und hole das Frühstück nach. Irmgard hatte gestern Frikadellen gebraten, die ich nun dabei habe. Zusätzlich liegt noch eine Tüte mit "Hotdogbrötchen" dabei. Die schneide ich auf und röste sie leicht im Backofen. Dieser elektrische Backofen ist der Knaller! Das war ein guter Kauf!
Hier sieht ma nur noch die Beine von den Monteuren. Fleißige Jungs und ausnehmend sehr freundlich. Hier wird man ein Fan dieser Werkstatt!


Das ist der neue Luftfederbalg. Fabrikat "Firestone", ein Erstausrüsterprodukt und dementsprechend von solider Qualität.

Und noch schneller als von mir erwartet ist der Austausch der Luftfederbälge erledigt. Nur noch zahlen und ein Trinkgeld abliefern, und ich bin wieder auf der Piste. Da mein Tank schon relativ leer ist, nutze ich die Gelegenheit und lasse mal alle Luft aus dem Behälter. So kann ich bei Ende der Überwinterung direkt bis fast an die französische Grenze fahren ohne einen Tankstopp einlegen zu müssen.

Nun habe ich nur noch einen Punkt auf meiner Liste: Fahrzeug waschen lassen. Dazu hatten wir bei unserer Ankunft keine Gelegenheit. Das wird jetzt nachgeholt.


Gegen 11.00 Uhr erreichte ich unseren Campingplatz, und konnte auch glatt und schier wieder einparken. Auf den Zentimeter genau. Ich hatte eine Pylone direkt mit Kontakt zur Anhängerkupplung als Markierung aufgestellt. So war es auch keine große Sache den Windschutz wieder aufzustellen.
Alles ist wieder an seinem Platz, so als wäre ich nie fort gewesen. 

Irmgard hatte sich nach dem Frühstück mit Monika wieder zu Karin und Bernd begeben und dort einige Zeit verbracht. Und dabei ereignete sich etwas erstaunliches: Der Kater Blacky konnte heute ja keine Leckerlies bei uns abholen. Das Wohnmobil war ja weg. Und was passierte nun? Blacky taucht bei Karin und Bernd auf und holte sich dort die Streicheleinheiten ab. Bernd sagte, die Katze wäre vorher nie bei ihnen gewesen. Es ist schon merkwürdig was Tiere für einen Instinkt haben!

Der Alltag ist bei uns wieder eingekehrt, wir sind froh dass alles so gut abgelaufen ist und verabschieden uns für heute. Tschüss.


 
 


Endstation

  Die Reise ist beendet! Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt z...