Dienstag, 5. März 2024

Wir haben ein Ziel

Die Ölmühle in Millena! 

Gut siebzig Kilometer Fahrtstrecke sind es bis dorthin. Heute fiel uns zum ersten Mal auf, wie dicht besiedelt und mit vielen Gewerbegebieten das Hinterland sich darstellt. Und doch sehen wir interessante Landschaften. Gut ausgebaute Straßen wechseln sich mit engen und kurvenreichen Strecken ab. Was wollen wir überhaupt in Millena? Die dortige Ölmühle wird bei uns auf dem Campingplatz, als ein Produzent von hervorragendem Olivenöl gehandelt. Das konnten wir schon in den letzten Jahren bestätigen. So wollen wir heute einen größeren Einkauf tätigen, auch als Urlaubsmitbringsel für gute Freunde und Nachbarn. Die passen immer sehr gut auf unser Haus auf und sollen somit bei guter Laune gehalten werden. 

Irmgard hat heute Erinnerungslücken. Ständig spricht sie davon, dass ihr die Route, die Gegend, so fremd vorkommt. Dabei waren wir schon mehrere Male auf dieser Strecke unterwegs. Sie zweifelt, ob ich denn auf dem NAVI das richtige Ziel eingegeben habe. Erst als wir direkt am Ortseingang den Kreisverkehr erreichen, erkennt sie dass wir richtig sind.




Nachdem wir unseren Einkauf erledigt haben, machen wir eine Ortsbegehung. Hier sehen wir kaum Menschen. Alles ist total ruhig. Es ist aber ein sehr sauberes Örtchen. Offensichtlich lebt man hier von der Ölmüle recht gut. Denn die Gebäude machen einen sehr gepflegten Eindruck.
Dieser alte Baum hat so schwere Äste, dass er Unterstützung benötigte

Ich habe keine Ahnung was das ist.



 







einen wahren Luxus stellen die vielen Ruhebänke für mich dar.

Für den Heimweg wählte ich einen andere Strecke aus. Hier mussten wir noch viel mehr Serpentinen bewältigen. Und dieser Weg hat mir nun endgültig klar gemacht dass ich doch schon sehr, sehr alt geworden bin. Früher war es so, dass ich mich über jede Kurve gefreut habe, gar nicht genug davon bekommen konnte, und es immer als Herausforderung ansah ein imagineres Rennen gegen die Zeit zu fahren! Heute.....alles vorbei. Ich hatte von der Kurbelei die Schnauze voll!
Schlaft gut, träumt was schönes, bis Morgen.

Ach herrje, es ist ja schon MItternacht vorbei. Lasst Euch nicht irritieren, dieser Bericht betrifft den Dienstag 05. März 2024.

Montag, 4. März 2024

Endlich mal was zu tun.

Bernd sein Wohnmobil sollte heute dran glauben! 

Wie schon früher erwähnt, hat das hochqualifizierte Luxusmobil eine Macke die bisher von keiner Werkstatt abgestellt werden konnte. In unregelmäßigen Abständen weigert sich der Anlasser den Motor zu starten. Ein Moment, der den Puls in die Höhe treibt! Ist ja wohl total verständlich! Nach etlichen Startversuchen klappt es dann doch, der Anlasser kommt seiner Aufgabe nach und bringt den Motor zum Laufen. Aber die Angst ist immer präsent. Wann macht der Anlasser gar nichts mehr, und weigert sich beharrlich einfach dem Dreh des Zündschalters zu folgen und in Aktion zu treten? Das wäre fatal. Man stelle sich vor, das Mobil befindet sich auf einer Fähre und soll diese nun verlassen!? Das wäre ja ein "Supergau". Bei der Fähre am Fehmarn Sund beispielsweise würde das Fahrzeug dann solange mit der Fähre hin- und herfahren, bis ein Abschleppunternehmen oder eine Werkstatt organisiert wäre. Das möchte man nicht erleben!

Tatsache ist nun, dass schon zum dritten Mal der Anlasser erneuert wurde, der Fehler aber immer noch vorhanden ist. Es herrscht große Ratlosigkeit. Nach Rücksprache mit einigen Fachleuten kamen wir nun auf die Idee ein zusätzliches Pluskabel von der Batterie unter Umgehung des Zünd- Anlaßschlosses, versehen mit einem Trennschalter, zu verlegen. Der Gedanke dabei ist folgender: Wenn wir davon ausgehen, dass der Anlasser in Ordnung ist, so muss ja irgendwo in der Zuleitung ein Wackelkontakt bestehen. Diesen könnten wir dann mit dem Zusatzkabel überbrücken. Ok, Bernd und ich waren uns einig, dass dieser verzweifelte Versuch umgesetzt werden müsse! Packen wir es an!


Beginnen wir mal hinter der Frontklappe und suchen nach dem Anlasser, im Besonderen nach dem Magnetschalter.
Doch wie man sieht, sieht man nichts! Keine Chance von hier dorthin zu gelangen. Also geht es jetzt auf Tauchstation:

die Fotos hat Karin gemacht.
Einer schaut von vorne, der andere von der Seite. Doch es hilft uns nicht weiter! Wir müssen erkennen, dass der Anlasser so versteckt eingebaut ist, dass wir hier mit unseren Mitteln nichts ausrichten können. Resigniert geben wir es auf und machen Feierabend.

So ist das Leben, auch dass wir irgendwann einmal an unsere Grenzen stoßen!

Schlaft gut, träumt was schönes. Wir hören uns Morgen wieder.

Samstag, 2. März 2024

Samstag, Wochenende

 Was war heute los?

Antwort: So gut wie nichts! Der Tag dümpelte so dahin, negativ dabei der ständige Wind. Der nervt. Selbst bei schönstem Sonnenschein kommt nicht die rechte Freude auf. Ja, sind wir denn nie zufrieden?! Wenn es regnen würde, wären wir doch erst recht deprimiert. Nun halten wir den Ball schön flach und nehmen es so wie es ist. Wir können sowieso nichts daran ändern!

Am Nachmittag machten wir einen kleinen Spaziergang, wollten mal auf den Anhängerparkplatz schauen. Kontrollieren ob an unserem Trailer noch alles in Ordnung ist. Denn es wurde berichtet, dass in den letzten Tagen wohl jemand beim Rangieren den einen oder anderen Anhänger beschädigt haben soll. Wir sind verschont geblieben. Es ist alles ok. Wir sind gerade im Begriff den Platz zu verlassen, als Monika uns entgegen kommt. Die wollte auch kontrollieren ob ihr derzeit dort abgestelltes Wohnmobil noch vorhanden und unbeschädigt ist.
Auch hier gab es keine Beanstandungen, alles paletti.

Wir gingen noch ein Stück weiter, bis zum Ende des Campingplatzes, dort wo die "Glamping" Zelte stehen. Hier befindet sich eine Tür, durch die wir so von der Rückseite aus auf den Campingplatz gelangen können. Irmgard war überzeugt davon, dass wir uns an der verschlossenen Tür die Nase stoßen würden. Doch ich bewies ihr das Gegenteil, denn mir war der Code bekannt, mit dem wir das Tor öffnen konnten. Tja, ist doch ganz gut wenn man vorbereitet ist. Auf dem Weg zu unserer Parzelle wollte ich meine Frau am Bistro zu einem Stück Kuchen und Cappuccino einladen. Ich erhielt einen "Korb", der Kuchen in der Auslage missfiel ihr. 

Der Wind hatte sich etwas gelegt und ich setzte mich im Freien an den Tisch. Jedoch verzog Irmgard sich in die Küche und bat mich immer wieder, ihr das eine oder andere aus dem Staufach hereinzureichen. Was hat sie denn nur vor, kann sie sich nicht auch mal nach draußen zu mir setzen und die Ruhe genießen? 
Des Rätsels Lösung: Irmgard bereitete den Höhepunkt des Tages vor!



Hier mixt sie eine grandiose Sangria zusammen!




Die Sangria, mit viel "Drehmoment" und saugutem Geschmack. Jetzt, nach verrichteter Arbeit kam Irmgard auch zu mir ins Freie. Wir genossen das so gut gelungene Getränk und erfreuten uns daran. Später kamen Margret und Dieter von ihrer Tagestour zurück und passierten unseren Platz. Unsere Einladung zum Drink wurde von Margret angenommen. So saßen wir noch eine ganze Zeit im Schnack bei dem ein oder anderen Glas Sangria. Es war sehr gemütlich und wir hatten auch erfreuliche Gespräche. 
Eigentlich hatte ich vor, das Formel 1 Rennen im Fersehen zu schauen. Die SAT-Schüssel war ausgefahren und der Empfang blieb stabil, dank des nachlassenden Windes. Doch mir war das dann doch nicht so wichtig und schaltete das TV-Gerät aus. Das war eine gute Entscheidung! Denn so verlief der Nachmittag doch sehr harmonisch.
Und somit ist mal wieder "Ende Gelände", schlaft gut!

Freitag, 1. März 2024

Es bewegt sich was!

Die erste große Abreisewelle setzt ein!

Ja, heute sind so einige Camper auf die Heimreise gegangen und haben die Plätze geräumt. Doch kaum sind die Parzellen verwaist, stehen da schon wieder neue Gäste! 

Was hat denn diese einsame Flasche Wein zu bedeuten?! Noch dazu ist die von dem französischen Weingut, das wir auf unserer An- und Heimreise auch immer anlaufen um dort unseren Vorrat zu ergänzen. Als ich mich dafür näher interessierte, kam sofort ein Veto. Diese, anscheinend herrenlose Flasche beanspruchte Erika für sich. Ein Abschiedsgeschenk von Beate und Hans.


der kommt erstaunlich locker mit dem Gespann um diese Ecke. Hätte ich nicht erwartet.
Doch für uns ist erstmal wieder Einkaufstour angesagt. Die übliche Freitagsrunde. Darüber gibt es nichts zu berichten. Zurück auf KIKO beginnt für mich der Werktag. Als erstes wartet auf mich eine nicht mehr funktionierende Pumpdüse an einer Sprühflasche.
Kann man sowas noch reparieren? Wenn man handwerklich gut drauf ist und eine Portion Glück hat, dann geht das. Ich hatte Glück!
Doch jetzt kommt die größere Herausforderung, auch noch verbunden mit lautstarken Geräuschen. Aber vorab, es hat sich keiner beschwert! 
Damit die Markise vernüftig straff gespannt werden kann, benötige ich den Einsatz von federbelasteten Spannstangen. Die einzusetzen ist für mich immer eine große Kraftanstrengung weil ich dabei über Kopf arbeiten muss und die Arme auch nicht im effektiven Winkel - damit die Kraft wirksam eingesetzt werden kann - anstellen kann. So erdachte ich mir eine Konstruktion die mir eine große Erleichterung ist. Die "schnitzte" ich aus einem Vierkantrohr. Das bedeutete Bohren, Feilen und nochmal Feilen.

Meine Werkbank. Immerhin habe ich hier einen kleinen Schraubstock zur Verfügung. Rechts das rote Teil. Sonst wäre ich total aufgeschmissen!


Aus der Nähe sieht das zwar recht grob bearbeitet aus, aber die Funktion ist gegeben. Und das ist entscheidend. Denn hier fehlt mir doch einiges an Werkzeug um "Feintuning" betreiben zu  können.


Die roten Pfeile zeigen die Richtung an, in der die Spannstange gedrückt werden muss um die Federn zu spannen. Und die Öffnung , der Schlitz, der nach rechts geöffnet ist muss doch bei Krafteinsatz eigentlich herausgleiten, oder? Tut er aber nicht! Durch die gewählten Winkel verkeilt sich das Werkzeug so fest, hält absolut sicher! Ich bin happy!

Ein zufriedener Mensch verabschiedet sich für heute und ist ganz stolz auf das gelungene Projekt. Schlaft gut!




Donnerstag, 29. Februar 2024

Da hat sich heute was getan!

Keine Langeweile heute!

Der Wecker brauchte heute nicht tätig werden. Die Petra, unsere Friseurin am Platz, erwartete mich erst um 11.20 Uhr und Irmgard nochmals 40 Minuten später. Da konnten wir ausschlafen und ohne Hast das Frühstück genießen.

 

Nachdem meine Haare nun gekürzt waren und ich mich wieder unter der Menschheit sehen lassen konnte, besprach ich noch die angedachte, gemeinsame Unternehmung mit Karin und Bernd für den heutigen Nachmittag: Den Besuch des gestern erwähnten Lokals "Teneré": Hinfahren oder sausen lassen? Es geht um 14.00 Uhr heute los!

Dieses mal stimmte meine Route, lediglich an der entsprechenden Abzweigung war links abbiegen verboten! Kein großes Problem. Ich fuhr zweiundert Meter weiter geradeaus und wendete dort. Karin drückte derweil alle verfügbaren Daumen, dass ich in der Gasse vor dem Restaurant auch einen Parkplatz finden würde. Ich bog in die Straße nach rechts ein, und........ es tat sich eine Lücke auf! Da hatten wir mal wieder Glück.


 


Darum reden wir immer vom Papageien-Lokal! Da wir heute strahlenden Sonnenschein hatten, wollten wir auch gerne einen Tisch im Freien haben. Auch dabei war uns das Glück hold.

Direkt am Strand, wir spürten schon den Sand unter den Füßen, ergatterten wir einen freien Tisch. Angenehm für uns dass die Speisekarte auch eine deutsche Übersetzung ausgedruckt hatte.




Bei den angebotenen Speisen hatten wir die Qual der Wahl! Doch traf jeder seine Entscheidung, sogar mit einer Suppe vorweg. Wir schlugen richtig zu, was sich dann später auch in der Höhe der Rechnung deutlich bemerkbar machte! Aber Fotos von den gefüllten Tellern, das erspare ich Euch. Wir waren alle zufrieden. Der eine mehr, der andere weniger. Insgesamt aber können wir sagen dass wir einen schönen Nachmittag hatten!

Und damit beende ich die heutige Berichterstattung. Schlaft gut!


Mittwoch, 28. Februar 2024

Heute war was los.......

 .......aber nichts Schlimmes!


Bitte keine falschen Schlüsse ziehen! Ich will damit lediglich andeuten, dass wir uns heute mal bewegt haben. Der Wecker musste heute seinen Einsatz bringen. Ich hatte einen Termin um 10.15 Uhr.


Hier durfte ich heute zur Zahnreinigung erscheinen. Ein Patient hatte abgesagt, so erhielt ich die Chance den Termin wahrzunehmen. In dieser Zahnarztpraxis hat sich in den letzten Jahren so einiges verändert. Konnte ich früher einen Behandlungstermin innerhalb einer Woche erhalten, besteht jetzt ein Vorlauf von einem viertel Jahr! Trotz die Praxis zusätzlich noch einen weiteren Zahnarzt eingestellt hat. So entfiehl auch das gewohnte Wartezimmer. Jetzt ist daraus ein Behandlungszimmer geworden. Als Warteraum steht nun ein Pavillon im Garten zur Verfügung. Leider zieht es dort an den Ecken sehr stark. Ich fühlte mich dort überhaupt nicht wohl. Dafür war die Wartezeit fast Null. Ich wurde sehr schnell aufgerufen und fand die Behandlung auch schwer in Ordnung.



 Zurück am Platz galt es eine Entscheidung zu treffen: Mit unseren Freunden hatten wir für heute Nachmittag einen Besuch im "Papageien Restaurant" angedacht. Richtig heißt das Lokal eigentlich "Tenneré". Aber da kann hier keiner etwas mit anfangen. Aber wenn von Papageien die Rede ist, hat jeder gleich den Durchblick! Doch zurück zur Entscheidung. Da wir uns alle nicht so sicher waren ob die Sonne weiterhin scheint, haben wir den Besuch für heute gestrichen. Morgen soll das Wetter besser werden. Dann wird neu beratschlagt.

Was machen wir nun mit dem angebrochenen Tag? Neue Idee: Wir fahren dann mal zum La Marina, was ja gestern schon mal angedacht, aber wieder verworfen wurde. Dort sind wir vom Wetter unabhängig. Aber die Fahrt zum Ziel wurde - mal wieder - zu einer großen Runde: Ich hatte die richtige Abfahrt verpasst und landete auf der Autobahn!!! Richtung Valencia, also wieder zurück, war ja gar nicht unsere Richtung. Keine Abfahrt. Erst wieder in Oliva konnten wir abfahren und dann die selbe Strecke wie bei der ersten Anfahrt wieder genießen. Doch nun schaffte ich es dort anzukommen wo wir hinwollten.

Heute entdeckte ich , dass hier sogar eine Tiefgarage vorhanden ist.


Nachdem Irmgard sämtliche Klamottenläden durchforstet hatte, aber nicht fündig wurde, kam die Zeit um den Aufenthalt hier zu beenden. Und prompt "stolperten" wir über einen weltbekannten Fastfood-Laden mit dem gelben M.
Und hier bewies ich wieder einmal mein Unvermögen mit modernen Automaten umzugehen. Schaffte ich es nach wiederholten Versuchen die Speisen auszuwählen, so scheiterte es zuletzt an der Bezahlung! Ich gab resigniert auf und versuchte nun am Tresen eine Bestellung aufzugeben. Das hat wenigstens geklappt. So hauten wir uns den dicken Burger in den Magen. Schmeckte gar nicht schlecht. Aber wir waren danach pappsatt. 

Den Weg zum WoMo schaffte ich direkt ohne Umwege. Den kann das Auto auch schon fast alleine fahren. So Leute das war´s für heute. Schlaft gut!

Endstation

  Die Reise ist beendet! Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt z...