Donnerstag, 25. April 2024

Ein Stehtag

Auch wenn das Auto stehen bleibt, so sind wir doch aktiv!


Was bedeutet das? Wir gehen nach dem Frühstück rüber zum Shop und  werden mal testen wie denn der 23er Jahrgang des Chardonnay schmeckt. Denn ältere Jahrgänge stehen nicht mehr zur Verfügung. Das schöne für mich, ich darf heute auch testen, muss ja nicht Auto fahren! Das nutze ich natürlich aus. So prüfen ich auch noch andere Weine aus. Auch Rotwein wird probiert. Schlussendlich entscheiden wir uns für 2 Kartons Chardonnay und einen Karton Merlot Rotwein.

Unsere Beute wird zum Mobil geschoben. Lästermäuler fragten schon warum wir nur so wenig eingekauft haben! Erklärung: Wegen Überladung des Wohnmobils! NEIN, das ist ein Scherz. Wir haben die letzten Jahre schon so viel Wein eingekauft, jetzt liegen zuhause im Keller noch genug Reserven. Die müssen auch mal ausgetrunken werden.

Das Wetter ist so schön, wir fühlen uns animiert mal einen Dorfrundgang zu unternehmen.


Über diese Brücke geht es ins Dorf. Ein sehr schöner Ort mit vielen alten Steingebäuden. Alles sauber und gepflegt.


Wir landeten an einem Cafe´/Restaurant. Das sprach uns an, hier fühlten wir uns direkt neben dem Brunnen heimelig. Das Plätschern des Brunnens beruhigte ungemein.

Unter anderem haben wir uns das französische Nationalgetränk bestellt: Pastis.
Das werden süße Kirschen, wenn die mal groß sind.
So wächst eine Artischocke.
Und das sollen mal Feigen werden.


Pizza gefällig? Wird sogar ans Wohnmobil geliefert. Aber schaut Euch mal die Uhrzeiten an und meine Kommentare im Foto! 

Am Nachmittag hat sich der Platz schon wieder gefüllt.

Morgen gehen wir wieder auf die Piste. Bis dahin, schlaft gut und träumt was Schönes.

Mittwoch, 24. April 2024

Tag der Überraschungen

Keine Panik, alles ist schier und glatt! 

Aber so einige Herausforderungen gab es schon auf der heutigen Fahrt. Beide NAVIS führten uns über eine andere Route zur Autobahn, als die auf der Anahrt nach Laroque-des-Alberes, unserem Stellplatz. Da waren so einige enge Passagen durch kleine Ortschaften und Begrenzungsschilder für maximale Länge und LKW-Verbote dabei. Aber was will man schon machen, wenn man mittendrin ist in dem Schlamassel. Augen zu und durch!



Der starke Wind blieb uns heute treu bis zum Ziel. Selbst hier in Chusclan weht es kräftig.

Heute musste ich dann doch mal auf der Autobahn tanken. Bis zum heutigen Ziel hätte der Dieselvorrat wohl nicht mehr gereicht. Also ran an die LKW-Säule und die Kreditkarte eingeschoben. Anzeige am Display: Maximalbetrag € 200,00.
Gut, damit kann ich leben. Zwar ist der Tank dann nicht ganz voll, aber das reicht schon für ein paar hundert Kilometer Strecke. Doch was ist mit der Tanksäule los? Will die meine Frustgrenze testen? Der Sprit kleckert gefühlt nur tröpfchenweise aus der Tankpistole! Und das an der LKW Zapfsäule!!! Aber alles Zureden und Probieren half nichts. Ich stand fast eine halbe Stunde an der Tanke bis die € 200,00 im Tank gelandet waren. Aber was kann man machen? NIX!

da die Pistole sich nicht einrasten lässt habe ich sie mit dem spanischen Gasflaschenadapter blockiert. Über die lange Zeit hätte ich sonst einen Krampf bekommen.

Die nächste Überraschung ereilte uns als wir die Autobahn verließen. Die Mautbox funktionierte nicht mehr! Da ich an der telepass Durchfahrt stand, musste ich doch tatsächlich rückwärts herausfahren und dann die Nebenspur benutzen. Die Nachfolger waren sicher alle happy dass ich für einen Stau sorgte! Aber damit war das Thema noch nicht abgehakt. Der Automat spukte meine Kreditkarte immer wieder aus und verweigerte später total die Eingabe. Nun musste ich den roten Notbutton drücken. Und ich kann kein Wort französisch. Das kann ja lustig werden! Doch Glück im Unglück, die Dame am anderen Ende der Leitung sprach Deutsch! Aber viel geholfen hat das auch nicht. Erst als ich mich dann vor lauter Verzweiflung kopfüber aus dem Seitenfenster nach unten hangelte und dort die Karte in den Schlitz steckte kam die große Erleichterung: Die Schranke öffnete sich und gab den Weg frei.

Doch das nächste Hindernis folgte auf dem Fuße. Wir müssten an der Ausfahrt eigentlich nach links abbiegen. Doch das war nicht möglich, da eine Baustelle die Richtung nach rechts vorgab! Das wird zukünftig auch so bleiben. Also 800 Meter in die falsche Richtung und dann am Kreisverkehr wieder retour. Von nun an lief alles normal. Auch die Höhenanzeige von 3,1 Meter am Tunnel konnte wie gewohnt ignoriert werden, wenn man dann die Mitte der Durchfahrt nutzt.




So kamen wir am Weingut gegen 15.00 Uhr an und hatten auch noch so etwa eine handvoll freier Plätze zur Auswahl.

Wunderbar, wir stellen das Gefährt ab und richten uns ein. Als Erstes mal die Stühle ins Freie geholt. Und da gab es dann doch noch eine Überraschung: An einem Stuhl war das Schraubengewinde am Gelenk der Lehne ausgerissen. Schraube wieder hineindrehen funktionierte nicht. Also an die Arbeit machen und improvisieren. Wie gut dass ich ein Sammler vor dem Herrn bin und so gut wie nichts entsorge. So fand ich noch aus meiner Seglerzeit einen Wantenspanner den ich zweckentfremden konnte. Der Stuhl ist wieder nutzbar!


  
jetzt ist der Platz gut gefüllt!

Ich bin der Meinung das reicht für heute. Deshalb der übliche Spruch: Schlaft gut und träumt was Schönes.

Dienstag, 23. April 2024

Heute bleibt die Kiste stehen!

 Wir sind neugierig und werden einen Ortsrundgang unternehmen.

Aber zuallererst ruft die Pflicht! Die Tabletten müssen gestellt werden. Hier Irmgard in Aktion.

Danach machte Irmgard ein paar Fotos in und um das Wohnmobil herum.


Nachdem wir uns dann genügend motiviert hatten unsere Knochen zu bewegen, marschierten wir los. Oh Mann ist das kalt und windig. Gestern noch in kurzer Hose und T-Shirt rumgelaufen und jetzt denke ich schon über eine lange Unterhose nach!

Der Blick aus der Tür in den Wald


Die Berge um uns herum. Hier der Sportplatz nebenan. 


Das ist die enge Zufahrtsstraße zum Stellplatz. In Natura ist die enger als es auf dem Bild scheint! Ein entgegenkommender Fußgänger paßt nicht mehr zwischen Mauer und Wohnmobil, es sei denn er ist spindeldürr!






Unser "kleiner" Spaziergang stellte sich dann doch als große Herausforderung dar. Wir haben nämlich die falsche Richtung gewählt und liefen nur an der Hauptsraße entlang. Ein Ortszentrum mit Geschäften war nicht in Sicht. Und wir liefen nur bergabwärts. Wenn man bedenkt, dass wir später auch dieselbe Strecke aufwärts laufen müssen, dann kommen einem schon Bedenken. Irmgard zog die Kosequenz und drehte um. Ich war heute jedoch so übermotiviert, ich weiß gar nicht warum, und ging noch einige Meter weiter. Irgendwann zog ich dann mal mein Handy zu Rate und brach hier ab. Eindeutig, die Richtung ist falsch. Späte Einsicht. So ging ich langsam, mit mehreren Sitzpausen am Straßenrand, die Strecke wieder zurück. Jedoch bog ich dann nicht zum Stellplatz ab, sondern ich wollte unbedingt zum Ortskern. So folgte ich dem Plan auf meinem Smartfone, biss die Zähne zusammen und trottelte weiter. Und tatsächlich fand ich dann das was ich suchte. Die Läden und Cafe´s hatten jedoch alle geschlossen und öffneten erst später wieder. Gut, ist so wie es ist. Ich trabte nachhause zum Wohnmobil. Und nun kommt der Clou der ganzen Sache. Der Weg zurück betrug keine 200 Meter! So unorientiert kann nur ich sein! 

Jetzt nur noch aufs Bett gehauen und gepennt! Für heut reicht es.

Leute, schlaft gut und träumt was Schönes. Morgen ziehen wir weiter. 




Montag, 22. April 2024

eine größere Etappe

Und weiter geht´s.

Beim Platzwart hatte Irmgard schon gestern ein Baguette bestellt, dass sie dann heute Morgen abholte. So konnte der Backofen heute kalt bleiben. 

Ich wollte aber noch etwas vom gestrigen Restaurantbesuch anfügen. Zuerst meckere ich mal wieder über die viel zu großen Portionen. Für uns sind die nicht zu schaffen. Schaut hier:


Alleine vom Salat als Beigabe währen wir schon satt geworden. Irmgard gönnt sich noch einen "Halben Roten"
Als wir das Lokal verlassen wollten, wurden wir angesprochen. Von wem? Ulla und Rene´ saßen neben dem Eingang und warteten auf den Nachtisch. Unser Freund Gernot weiß von wem wir reden! Nun kommt eine andere Meinung zur Portionsgröße: Die beiden haben das locker verspeist und hatten sich auch noch Nachtisch bestellt! Ich fall vom Glauben ab!

Pünktlich um 09.40 Uhr verlassen wir den Platz und gehen auf die Piste. Knapp 400 Kilometer sollen heute abgespult werden. Ich setze meine Sonnenbrille auf, weil ich so sehr von der Helligkeit geblendet werde. Aber nach einer halben Stunde Fahrt ist Schluss damit. Die Brillen werden wieder getauscht und die Scheibenwischer bekommen Arbeit. Das wechselt aber während der Fahrt mehrmals. Mein Tempomat ist auf 83 km/h eingestellt und der bleibt auch Stundenlang unberührt.


Unfassbar, in Deutschland nicht möglich. Aber wir rollen gleichmäßig dahin und nur an größeren Steigungen muß ich manuell mal einen Gang runterschalten. Erstaunlich ist der starke LKW-Verkehr. Nicht endend wollene Kolonnen bewegen sich auf der Autobahn. Nördlich genaus wie südlich. Aaaber, das Gute daran; es fließt gleichmäßig dahin, kein Stau!


An sich wollte ich noch in Spanien bei unserer Stammtankstelle günstigen Diesel tanken, aber das Wohnmobil hat so wenig Kraftstoff verbraucht, dass ich mir das ersparte, da der Tank noch zu voll war.

Etwa 80 Kilometer vor der französischen Grenze kam dann der vorhergesagte Starkwind mit Böen doch noch zum Gruße. Doch konnte man das gut bewältigen. Bis dahin war alles schier, ein Genuß so zu fahren.


Es ist nicht mehr weit bis zum Ziel. Kurz nach Überqueren der Grenze und dem langen Gefälle biegen wir von der Autobahn ab.
Wir erreichen unser Ziel genau nach fünf Stunden Fahrt! Am Ende müssen wir noch durch eine sehr schmale Gasse, und finden dann einen komfortablen Parkplatz für unser Gespann.



Wir werden hier zwei Nächte bleiben. Der Fahrer wird alt, braucht mal eine Erholungspause!

Wie üblich wünsche ich eine Gute Nacht, träumt was Schönes.

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Endstation

  Die Reise ist beendet! Wir sind nach einer - ausnahmsweise, für deutsche Autobahnen ungewöhnlich - entspannten Fahrt heil und unversehrt z...